Stottern (Balbuties)

Als Sprechen bezeichnet man das Hervorbringen (Artikulation) von Sprachlauten bzw. Wörtern zum Zweck der Kommunikation. Unter Sprechstörungen werden Sprechprobleme zusammengefasst, welche die Deutlichkeit der Artikulation oder den Redefluss betreffen. Abhängig von der Ursache und der Art der Symptome werden verschiedene Sprechstörungen unterschieden.

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    Beschreibung

    Zu den gängigsten Sprechstörungen zählen die Dysarthrie, Dysglossie, Dyslalie, Myofunkionellen Störung (orofaciale Dysfunktion), Sprechapraxie, Stottern und Poltern. Stottern und Poltern sind Sprechstörungen, bei denen der Redefluss beeinträchtigt ist.

    Stottern (Balbuties) ist eine Erkrankung der Sprechsteuerung. Dabei kommt es zu Unterbrechungen des Redeflusses in Form von Laut-, Silben-, Wort- oder Phrasenwiederholungen bis hin zu kompletter Blockade. Häufig werden die Symptome begleitet durch Angst vor Sprechsituationen, Vermeidung von Wörtern oder Sprechsituationen, begleitende Körperbewegungen oder Anspannung der Gesichtsmuskulatur. Meist besteht ein hohes Störungsbewusstsein.

    Die Diagnostik und Therapie gestaltet sich je nach Symptomen / Störungsbild sehr unterschiedlich und erfolgt nach ärztlicher Verordnung. Das logopädische Therapieangebot richtet sich an erwachsene Menschen.

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    Ansprechperson

    Ansprechperson

    Jochen Rosenfeld

    KD Dr. med. Jochen Rosenfeld

    Diagnostiken

    Diagnostiken

    Folgende Methoden können zur Diagnosestellung zum Einsatz kommen.

    Behandlungen

    Behandlungen

    Nach einer ausführlichen logopädischen Diagnostik erfolgt die individuelle Therapieplanung. Die logopädische Intervention zielt einerseits – abhängig vom jeweiligen Störungsbild – auf die Verbesserung der Funktion oder bei voranschreitenden Erkrankungen auf den möglichen Erhalt der Funktionen ab. Andererseits soll die Lebensqualität durch aktive Teilnahme am sozialen Leben gesteigert oder erhalten werden. Bei Sprach-/Sprechproblemen wird eine Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeiten in alltagsrelevanten Situationen angestrebt, gegebenenfalls auch über alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie Kommunikationsbuch oder iPad. Bei Schluckstörungen wird dem Patienten unter anderem durch Beratung bzgl. Kompensationsstrategien und Kostanpassung wieder zur Teilnahme an Mahlzeiten verholfen. In der Regel findet die Therapie als Einzelbehandlung statt.

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